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Archiv für Februar, 2010

Cron / Crontab Struktur

Erstellt von solip am 26. Februar 2010

Cron dient unter Linux zur zeitgesteuerten Ausführung von Aufgaben. Die Konfiguration dazu findet sich in:

  • /etc/crontab – systemweit
  • /etc/cron.d
  • /etc/cron.daily – täglicher Aufruf durch crontab
  • /etc/cron.hourly – stündlicher Aufruf durch crontab
  • /etc/cron.monthly – monatlicher Aufruf durch crontab
  • /etc/cron.weekly – wöchentlicher Aufruf duch crontab

Des weiteren kann per Benutzer ein eigener crontab gespeichert werden. Dazu erstellt man eine Datei mit cron-Jobs und übernimmt diese mittels:

cron dateiname

Das Format von cron-Dateien:

* * * * * auszuführender Befehl
┬ ┬ ┬ ┬ ┬
│ │ │ │ │
│ │ │ │ └──── Wochentag (0-7) (Sonntag =0 oder =7)
│ │ │ └────── Monat (1-12)
│ │ └──────── Tag (1-31)
│ └────────── Stunde (0-23)
└──────────── Minute (0-59)

Die Wildcard * kann natürlich genutzt werden.
Des weiteren Teiler wie */2 – jede 2. Minute zum Beispiel.
Und Bereiche wie 1-5 für z.B. Wochentage auch.

In der Praxis gibt es fast nichts was sich mittels cron nicht planen liesse.

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Deaktivieren der SmartCard Anmeldung / Plug&Play Option unter Windows 7

Erstellt von solip am 25. Februar 2010

Mit Windows 7 wurde eine Neuerung im Bereich SmartCard Authentifizierung/Anmeldung eingeführt. Benutzer von Windows 7 können damit ohne Installation von spezieller Software ihre SmartCard für sicherheitsrelevante Anwendungen wie die Anmeldung oder das Signieren von Dokumenten verwenden. Voraussetzung für eine solche Nutzung ist allerdings die Unterstützung der jeweiligen Art von Smartcard durch den Hersteller/Herausgeber der Karte.

Bei den meisten im Umlauf befindlichen Smartcards gibt es diese Unterstützung nicht, was dazu führt, dass bei Einstecken einer Karte in den Kartenleser meistens die
Meldung über eine nicht erfolgreiche Installation von Treibersoftware erscheint. Dies bezeichnet nicht die Treibersoftware des Kartenlesers selber, welcher wahrscheinlich für HBCI / Chipkarten Banking bereits installiert ist und funktioniert.

Um diese mitunter lästige Meldung zu unterdrücken, können sie den Plug & Play Service für SmartCards deaktivieren.

Windows 7 Professional & Ultimate

  • Start -> Ausführen -> gpedit.msc
  • -> Computerkonfiguation
  • -> Administrative Vorlagen
  • -> Windows-Komponenten
  • -> Smartcard
  • Smartcard-Plug & Play Dienst

  • rechte Maustaste -> Bearbeiten
  • Deaktivieren

Übernehmen oder OK, Editor schliessen und nach einem Neustart ist diese Regel aktiv.

Windows 7 Home und Starter Edition

Diese reduzierten Windows Versionen stellen nicht den Group Policy Editor gpedit.msc zur Verfügung. Hier kann bzw. muss man sich also anders behelfen. Folgende Änderungen an der Registry erledigen dies.

Deaktivieren:

x86
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP] "EnableScPnP"=dword:00000000

x64
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP] "EnableScPnP"=dword:00000000
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP] "EnableScPnP"=dword:00000000

Aktivieren:

x86
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP] "EnableScPnP"=dword:00000001

x64
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP] "EnableScPnP"=dword:00000001
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Policies\Microsoft\Windows\ScPnP] "EnableScPnP"=dword:00000001

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Lexware PDF-Export und Windows 7 oder ohne LPT1:

Erstellt von solip am 24. Februar 2010

Der PDF-Drucker der Lexware-Produkte installiert sich standardmäßig mit dem Port LPT1:. Dies führt zu Problemen auf Rechnern die garkeine parallele Schnittstelle mehr haben. Und unter Windows 7 war er direkt nach der Installation auch nicht benutzbar.

Dies lässt sich beheben, indem man wie folgt vorgeht:

  • Geräte und Drucker öffnen
  • Druckereigenschaften von Lexware PDF-Export öffnen
  • Reiter „Anschlüsse“ wählen
  • Hinzufügen -> Local Port -> Name z.B. lxpdf
  • Der Port sollte nun auch gleich gewählt sein
  • Reiter „Erweitert“ wählen
  • Die Option „Druckaufträge direkt zum Drucker leiten“ muss gesetzt sein

Der Lexware PDF-Export wird jetzt nach einem Neustart des Rechners wie gewünscht funktionieren.

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Ältere Lexware-Produkte und Windows 7

Erstellt von solip am 24. Februar 2010

Ältere Lexware-Produkte sind nicht „Windows 7 Ready“ und können bei der Installation Probleme bereiten.

Bis zurück zur Version 2008 von Financial Office (ohne Updates, erschienen Ende 2007) haben wir es ausprobiert im Zusammenspiel mit Windows 7 Professional/Ultimate 64 Bit.

Folgendes ist zu beachten:

  • Installation starten über „Als Administrator ausführen“
  • Fehler zur Registrierung von lxframe.dll ignorieren
  • Anschliessend die Aktualisierungen installieren
  • Auch hier Fehler bez. DLL-Registrierung ignorieren
  • Ein Kommandozeile als Administrator öffnen
  • In das Verzeichnis Framework im Lexware-Programmverzeichnius wechseln
  • lxframe.dll registrieren mittels „regsvr32 lxframe.dll“
  • Ggf. andere DLLs ebenso registrieren

Lexware sollte nun ohne jegliche Kompatibilitätseinstellungen laufen. Auch ein Start als Administrator muss nicht gesetzt werden.

Um den Lexware PDF-Export in Stand zu setzen, siehe dieser Artikel.

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Caps-Lock Taste neu belegen oder deaktivieren

Erstellt von solip am 23. Februar 2010

Benutzer von Windows Vista oder Windows 7 können die lästige Caps-Lock Taste einfach anders belegen.

Dies geschieht mittels .reg Dateien, die zu importieren sind:

Die .reg Dateien bearbeiten die Sektion KeyboardRemap in der Registry.

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NTbackup langsam – Performance steigern

Erstellt von solip am 12. Februar 2010

Bietet ntbackup.exe (Windows 2000, 2003, XP) bei der Sicherung einen zu geringen Datendurchsatz für die involvierten Geräte

Festplatte(n) des Servers -> CPU/RAM -> Sicherungsgerät/Medium

dann könnte das an wenig optimalen Werten für die Backup Engine liegen. Für den Microsoft Windows Server 2003 gab es im Laufe der Jahre Änderungen in diesem Bereich, sogar unterschiedliche Versionen von ntbackup.exe.

Auf einem aktuellen Windows 2003 Server (SP2) lohnt es sich folgende Registry Schlüssel anzusehen:

HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Logical Disk Buffer Size Default: 32
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Buffer Size Default: 512
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Num Tape Buffers Default: 9

Microsoft thematisiert diese Werte selber auf TechNet. Es bietet sich daher an es mal mit diesen optimierten Werten zu versuchen:

HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Logical Disk Buffer Size -> 64
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Buffer Size -> 1024
HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine\Max Num Tape Buffers -> 16

Von einem Backup Batch lassen sich diese Werte automatisch setzen. Dazu lässt man folgendes vor ntbackup.exe ausführen:

reg add "HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine" /v "Logical Disk Buffer Size" /t REG_SZ /d 64 /f
reg add "HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine" /v "Max Buffer Size" /t REG_SZ /d 1024 /f
reg add "HKCU\Software\Microsoft\Ntbackup\Backup Engine" /v "Max Num Tape Buffers" /t REG_SZ /d 16 /f

Für umfangreiche Sicherungen kann man nun auch selber die Werte anpassen und anhand des Reports sehen welche Datenmenge wieviel Zeit benötigte im Vergleich zu den Default-Werten.

Lohnenswert kann es auch sein den Switch /FU im Batch bei ntback.up.exe zu setzen. Dies bedeutet „Files unbuffered“ und hilft auf manchen Systemen deutlich.

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Internet Explorer: Favoriten auf Netzwerklaufwerk / UNC Pfad umbiegen

Erstellt von solip am 11. Februar 2010

Eines der großen Ärgernisse bei allen aktuellen Browsern ist die mangelhafte Konfigurierbarkeit der Favoriten bzw. Bookmarks. Sie sammeln sich im Profil des Benutzer auf der lokalen Festplatte. Benutzt man mehrere Rechner, so hilft einem ein Roaming Profile (Abgleich mit dem Domain Controller) mitunter weiter. Benutzt man keine Roaming Profiles oder verschiedene Profile, so hat man nur lokale Ansammlungen. Diese zu vervollständigen, abzugleichen und manchmal auch laufend zu sichern ist lästig.

Dem Internet Explorer kann man jedoch aufzwingen seine Favoriten in einem Netzwerklaufwerk (UNC Pfad) zu verwalten. Hierzu ändert man den User Shell Folders in der Registry auf die entsprechende Ressource im Format \\server\share\ordner.

Die User Shell Folder für das aktuelle Profil befinden sich hier in der Registry:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\User Shell Folders]

Nach Änderung kann der Ordner User Shell Folders als .reg Datei exportiert werden. Dies ist aber nur nützlich um gleichnamige Profile auf gleichen Plattformen schnell mit der Änderung zu versehen – man beachte die Änderungen der Ordnerstruktur z.B. von XP über Vista bis hin zu Windows 7.

Stolperfalle geschützter Modus
Die neueren Versionen des Internet Explorer verwenden den sog. geschützten Modus, welcher u.a. verhindert das der Browser außerhalb seiner angestammten Verzeichnisse Dateien ablegt. Daher ist es mitunter notwendig neue Favoriten zwei mal zu hinzuzufügen – der zweite Speichervorgang verläuft korrekt.

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Verzeichnisse rekursiv ändern ohne den Inhalt zu ändern

Erstellt von solip am 11. Februar 2010

Alle Verzeichnisse rekursiv ändern, z.B. für neue chmod Rechte, ohne jedoch die Dateien in den Verzeichnissen zu ändern.

So geht es mit der Shell:

find . -type d -exec chmod 755 {} \; -print

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Internet Explorer: Account-Informationen in URL / Favoriten

Erstellt von solip am 11. Februar 2010

Mit den Sicherheitsupdates für den Internet Explorer 6.x und auch in allen folgenden Versionen hat Microsoft die Übergabe von Account-Informationen (User, Passwort) im typischen Format:

http://username:passwort@www.domain.de

abgeschaltet. Aus Gründen der Sicherheit, es gibt ja andere Wege diese Informationen zu speichern.

Sehr zum Leidwesen vieler Administratoren jedoch, die dieses Feature gerne und häufig nutzten. Zumal es sich um ein standardisiertes Format handelt.

Hier erhalten Sie ein Reg-File um dies wieder zu ändern. Wenn Sie dieses speichern und per Doppelklick die enthaltenen Infos Ihrer Registrierung hinzufügen, ist die Übergabe von Account-Informationen per URL wieder aktiviert.

Download

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Das System hat eine mögliche Sicherheitsgefahr festgestellt…

Erstellt von solip am 11. Februar 2010

.. dieser Fehler tritt auf wenn sich ein Client-Rechner in einem Netzwerk mit einer Domäne befindet, einen Domänen-Benutzer oder -Admin als Login verwendet und auf Netzwerkfreigaben zugreift – aber der Netzwerkadapter nicht vom Domain Controller konfiguriert wurde. Z.B. bei einer manuellen IP/DNS/Gatway Konfiguration.

Lösung: Netzwerk vom DHCP Server des Domain Controller konfigurieren lassen (insbes. DNS Server).

Das Problem tritt auch auf, wenn sich Domain Memeber Clients in einem anderen Netz befinden und dort Netzwerklaufwerke verbinden. Die Wiederherstellung nach dem Login mahnt hier die Sicherheit an. In dem Fall genügt es aber Benutzernamen und Kennwort einzugeben. Es funktioniert lediglich nicht diese Informationen funktionierend zu speichern.

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Thumbs.db abschalten und entfernen

Erstellt von solip am 10. Februar 2010

Windows XP Benutzer kennen Sie noch, Windows 7 Benutzer kennen sie wieder – die mysteriöse Thumbs.db, die sich vielfach im Dateisystem anhäuft. Sie ist eine Systemdatei und normalerweise versteckt. In jedem Ordner der Bilder oder Videos enthält wird sie vom System angelegt um Miniaturansichten der Medien aufzunehmen.

Mit Windows 7 rückt sie unfreiwillig wieder in den Vordergrund. Denn wer viel mit Medien arbeitet, wird öfter mal einen Ordner nicht entfernen oder ändern können. Das System ist noch mit der Thumbs.db beschäftigt.. lästig!

Abschalten kann man sie folgendermassen:

Windows XP: Windows Explorer -> Extras -> Ordner-Optionen -> Miniaturansichten nicht zwischenspeichern

Windows 7: Start -> Ausführen -> gpedit.msc -> Benutzerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Windows-Explorer -> Zwischenspeicherung von Miniaturansichten

windows7-windowsxp-thumbs_db

gpedit.msc

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