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Netzwerkumgebung zeigt keine Server/Netzwerkspeicher/NAS mehr an

Erstellt von solip am 4. März 2018

Mit Windows 10 Version 1709 gibt es eine einschneidende Änderung im Bereich des SMB Protokolls.

Neuinstallationen werden ohne SMB v1 getätigt. Bestehende oder upgegradete Installationen von 1709 schauen eine Weile ob SMB v1 unbedingt erforderlich ist und wenn nicht wird es deinstalliert.

SMB v1 ist veraltet, langsam, unsicher und soll weg. Das ist erstmal gut. Geräte mit SMB v1 kann man dann natürlich nicht mehr ansprechen. Leider hängt auch die Anzeige aller Speichergeräte in der Netzwerkumgebung an diesem Protokoll und so wird es dort immer leer sein wenn es fehlt.

Während man Geräte mit SMB v1 tunlichst upgraden oder ausmustern sollte, so kann man sich im Bezug auf die Netzwerkumgebung jedoch mit der modernen Version behelfen – die Microsoft leider vergessen hat in diesem Prozess als Ersatz bereitzustellen.

Verwaltung -> Computerverwaltung -> Dienste
Funktionssuchanbieter-Host -> Startart ändern auf Automatisch (verzögerter Start)
Funktionssuche-Ressourcenveröffentlichung -> Startart ändern auf Automatisch (verzögerter Start)

Dies ist auf jedem Windows 10 1709 Rechner zu tun und ggf. über Active Directory zu automatisieren.

Microsoft weist zu Recht darauf hin das man überlegen soll ob man darauf nicht auch verzichten kann. Denn die Sektion Speichergeräte in der Netzwerkumgebung aufzulisten verursacht einigen Traffic im Netz. Für die Funktion, insbes. bei Verwendung von Skripten für die Verbindung von Ressourcen, ist die Netzwerkumgebung nicht notwendig. Die Auflistung ist eine reine Komfortfunktion, wenn auch eine sehr gewohnte.

Im Bezug auf fehlende NAS Geräte in der Netzwerkumgebung lesen Sie auch: Windows 10: NAS in Netzwerkumgebung nicht sichtbar

Weitere Informationen hierzu von Microsoft: SMBv1 is not installed by default in Windows 10 Fall Creators Update and Windows Server, version 1709

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Windows 10: NAS in Netzwerkumgebung nicht sichtbar

Erstellt von solip am 4. März 2018

Fehlt ein NAS in der Netzwerkumgebung – obwohl es vorher da war und läuft – so ist Ihr Windows 10 wahrscheinlich aktuell.

In Windows 10 schreiten Modernisierungen im SMB-Bereich voran. Schrittweise wird SMB v3 aktualisiert und ältere Versionen werden deaktiviert. Für die Anzeige von Netzwerkspeichern in der Netzwerkumgebung ist klassisch SMB v1 zuständig.

Windows 10 1709 brachte eine neue Version von SMB v3, die mit vielen älteren Linux/Samba Implementierungen dazu führt, das diese Geräte in der Netzwerkumgebung nun fehlen. Trotzdem lassen sich die Geräte ansteuern und natürlich auch die Shares nutzen. Mit einer Eingabe in die Navigation wie

\\diskstation

erscheint die gewohnte Ansicht. Und von dort aus lassen sich Shares verbinden. Und Skripte, die diesen Namen verwenden um Ressourcen einzubinden, laufen natürlich auch weiter.

Wieder sichtbar machen kann man die älteren Samba Geräte in der Netzwerkumgebnung auch, dazu muss SMB geändert werden werden. Dies ist allerdings nur nach gründlicher Abwägung zu empfehlen, da es auch in weitere Verläufe eingreift. Siehe weiter unten. Es geht aus einer Eingabeaufforderung (Administrator) so:

sc.exe config lanmanworkstation depend= bowser/mrxsmb10/nsi
sc.exe config mrxsmb20 start= disabled

Gefolgt von einem Neustart des Rechners.

Rückgängig machen kann man das so:

sc.exe config lanmanworkstation depend= bowser/mrxsmb10/mrxsmb20/nsi
sc.exe config mrxsmb20 start= auto

Sollte man das tun? Nein, denn es kommen noch mehr Änderungen. Hier mehr Infos zur Abschaltung von SMB v1 ab Windows 10 v1709: Netzwerkumgebung zeigt keine Server/Netzwerkspeicher/NAS mehr an

Wie also weitermachen?

Die Hersteller der Netzwerkspeicher werden ihre Samba Versionen im Laufe der Zeit natürlich aktualisieren, so daß diese auch wieder vollwertig mit Windows 10 sprechen. Ansonsten sollte man die Netzwerkumgebung wieder in Betrieb versetzen wie im verlinkten Artikel beschrieben, wenn das benötigt wird.

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Windows Vista und NAS-Geräte basierend auf Samba 2

Erstellt von solip am 28. März 2011

Mit Windows Vista bekamen viele Anwender Probleme auf NAS-Geräte zuzugreifen, deren Datei-Dienste auf Basis von Samba 2 funktionieren. Dazu gehören Geräte der Hersteller Buffalo (Linkstation, Terastation), Allnet, Thecus, D-Link und wahrscheinlich noch einige andere Modelle.

Vista kann die Freigaben auf diesen Geräten ab Werk nicht verbinden und benutzen.

Abhilfe schafft die Umstellung des NT LanManagers (NTLM).

Unter Vista Business, Enterprise und Ultimate kann die Änderung lokal über

– Start -> Ausführen -> secpol.msc

vorgenommen werden:

– Lokale Richtlinien
– Sicherheitsoptionen
– Netzwerksicherheit: LanManager Authentifizierungsebene
– LM- und NTLM-Antworten senden (NTLMv2 Sitzungssicherheit verwenden, wenn ausgehandelt)

Unter Vista Home Basic und Premium muss mit Regedit der Wert

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Contro l\Lsa\LmCompatibilityLevel

von 3 auf 2 geändert werden.

Dadurch verwendet Vista nur noch NTLMv2, wenn die Gegenseite das auch unterstützt.

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